akuma: Musik ohne Kopierschutz kaufen

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag. (Mehr Informationen)

Akuma ist ein Online-Musikdienst, der sich auf den Verkauf von Independent Musik konzentriert. Im Moment (Stand August 2007) besteht der Katalog aus 600.000 Songs. Bis Ende des Jahres sollen 1.000.000 Songs von vielen verschiedenen Independent-Labels zum Download bereitstehen. Ein einzelner Song kostet ab 0,89 Euro, ein Album ab 4,49 Euro und Maxi-CDs ab 1,99 Euro.


Musik-Shops gibt es einige und auch die grossen Platzhirsche haben ihren Teil des Kuchens abbekommen. Alle legalen und kommerziellen Angebote teilen sich jedoch die gleichen Problematiken.
Proprietäre Formate (AAC, WMA), DRM-Hürden, eingeschränkte Kopiermöglichkeiten und nicht zuletzt das in meinen Augen grösste Manko: die Auswahl der kaufbaren Songs, die sich auf die Charts und die grossen Major-Label mit ihrem Einheitsgedudel beschränkt.

Hier kommt nun akuma ins Spiel. Alle Songs liegen als DRM-freie MP3-Dateien vor, lassen sich beliebig oft kopieren und auf jeden gewünschten Player laden und anhören. Da zahlt man doch gerne seine 5-10 Euro für ein Album, wenn ich nicht zwingend auf einen iPod oder einen Windows-Player angewiesen bin und obendrein meine Lieblingssongs auch den Geschwistern zur Verfügung stellen kann. Lediglich in Tauschbörsen sollte man seine Songs nicht feilbieten, da ein digitales Wasserzeichen die Identifikation ermöglicht und so zum Uploader Spuren hinterlässt…

Auch die Musikauswahl kann sich bei akuma sehen lassen. Zwar kann man von der Anzahl der Songs (noch) nicht mit den grossen Anbietern mithalten und den Chartsbrei wird man auch intensiver suchen müssen (wer es denn will) – aber genau das macht den grössten Vorteil von akuma aus.
Kleine Independent-Label und -Künstler, sowie unbekannte Bands und Künstler wollen entdeckt werden. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und sicher wird sich für jeden angebotenen Songs irgendwann ein Käufer finden (Stichwort Long TailWikipedia).
Natürlich heisst dies nicht, dass man ausschliesslich unbekannte Bands und Amateure im Katalog hat, sondern sich einfach auf die kleineren Label konzentriert; eine Katie Melua findet man beispielsweise ebenso wie Morcheeba oder blink 182…

Sehr nett ist obendrein die Integration von last.fm mit der entsprechenden Genre-Verschlagwortung. So lassen sich ähnliche Künstler oder Musikrichtungen entdecken oder man erfährt, was andere User noch so alles in den Warenkorb gepackt haben. Das sozial-vernetzte Web 2.0 lässt grüssen. 🙂

Über den Kaufprozess an sich gibt es gar nicht viel zu sagen. Stöbern, probehören, in den Einkaufskorb (oder die Merkliste) packen, bezahlen und runterladen. Bezahlt wird übrigens per „Prepay“, d.h. man lädt vorher sein Konto mit 10, 20 etc. Euro auf und kann dann für diesen Betrag shoppen.
Sehr schöne Anekdote am Rande: mein erster Download brach erfolglos ab, aber über eine (einmalige) Backup-Funktion kann jedes Album ein zweites Mal heruntergeladen werden. Das bietet sonst fast kein Musikshop!

Fazit: Ich werde akuma im Auge behalten und mir dann und wann neue Songs oder unbekannte Bands kaufen und herunterladen. Das Stöbern durch die Genres und Sub-Genres macht einfach Spass und MP3-Files ohne die DRM-Kacke sind einfach toll. Merkt euch das ihr grossen Mafia-Label!

PS: Obwohl ich für dieses „Review“ bezahlt worden bin, habe ich aus eigener Tasche mein Konto aufgeladen und für 20,- Euro Songs gekauft. Die waren dann doch nicht gratis… 😉



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