SPORE: Jedem seine eigene Ursuppe

Seit letzter Woche können Computerzocker ihr eigenes Ursüppchen kochen, als Einzelle durch die Brühe paddeln, fressen und wachsen und am Ende der Entwicklung in einem Weltraumkrieg gegen andere Nationen bestehen.
SPORE, der neueste Streich von Will WrightWikipedia, dem Erfinder erfolgreicher Simulationen wie Sim City und Die Sims, simuliert die komplette Evolutionsgeschichte und lässt den Spieler kleine possierliche Kreaturen durch die Welten steuern und nach seinen Vorstellungen entwickeln.

spore_screenshotLäuft die Zellphase noch wie Pac Man ab (bewegen, fressen, ausweichen) ist spätestens in der Kreaturenphase Schluss mit lustig und man wankt als Zellhaufen mit lustigen Ärmchen und Beinchen durch die Welt und versucht Futter und Verbündete zu finden.
Dem Aussehen der Kreaturen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit genügend DNA-Punkten können es auch 6 Arme und 4 Münder usw. sein – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Sehr lustig ist auch die Erschaffung von völlig abgedrehten Häusern, Panzern oder Raumschiffen, die dennoch tadellos ihren Dienst erfüllen.

Hat man endlich eine gewisse Stufe der Intelligenz erreicht, durchläuft man die Stammes- und Zivilisationsphase mit echten Siedlungen, um letztlich in die Weltraumphase einzutreten.
Alle Stufen sind dabei „zeitlich“ begrenzt und von der Entwicklung abhängig, lediglich mit der Weltraumphase beginnt die endlose Phase des Games.

Auch wenn so manche Interaktionen (Verbündete finden, später Zivilisationen bekehren oder auslöschen) relativ eintönig wiederholt werden müssen, vermag das Spiel lange zu fesseln.
Die Entwicklung der eigenen Kreatur, das Verfeinern der Fähigkeiten und der Ausbau der Zivilisation macht einfach Spass. Jede Handlung hat dabei Auswirkungen auf die nächste Phase und bestimmt, ob man z.B. ein kriegerisches oder diplomatisches Völkchen entwickelt.

Meine erste 6-Stunden Game-Session (bei der ich längst nicht alles ausprobiert habe, sondern eher auf’s schnelle Erobern aus war) hat mich bis zum Anfang der Weltraumphase gebracht – und sehr viel Spass bereitet. Ich werde sicher noch die eine oder andere Stunde mit SPORE verbringen… 🙂


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3 Kommentare zu “SPORE: Jedem seine eigene Ursuppe”

  1. mee

    wie geht das so schnell das man in den Weltraum darf? Cool 😉


  2. falki

    ou fraggle – jetzt hab ich den beitrag gelesen und jetzt ist es zu spät, gopf…. das wird wieder schlaflose nächte geben und ich werde wieder mit ringen um die augen herumlaufen.

    – und DU bist schuld! 😉


  3. theFRAGGLE

    Im Spiel vergehen da schon zig Millionen Jahre bis man im Weltraum ist – ich hab es einfach in 6 Stunden geschafft.

    Und ja, ich war letzte Nacht auch erst um Drei im Bett… 🙂

    Das Game ist sicher nicht die letzte Offenbahrung, aber ich find es noch ganz witzig. Mal schauen wie lange es mich wirklich fesselt.



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