The Blues (Limited Edition)
Limited Edition
Herkunftsland:  USA
Jahr: 2003
Regisseur:
Freigabe: Freigabe
EAN, Land, Regionalcode: 4-042662-330572
Laufzeit: 13:00 (780 Min.)
Verpackungstyp: Besondere Verpackung
Bildformat: PAL, Color, 1.85:1
DVD-Format: Einseitig, Einschichtig
Veröffentlicht: 24. September 2004
Sammlungstyp: Besitz (#898)
Status: Verfügbar
Kaufdatum: 27. Juni 2009
Kaufpreis: Versteckt
Bewertung Film: 0 / 10
Übersicht
Martin Scorsese präsentiert: The Blues - Eine Hommage in sieben Akten

Unter der Leitung von Martin Scorsese entstand "The Blues", eine Edition von sieben persönlichen und impressionistischen Filmen - aus dem Blickwinkel weltberühmter Regisseure, deren gemeinsame Leidenschaft die Musik ist.

Die Filme von Scorsese, Charles Burnett, Clint Eastwood, Mike Figgis, Marc Levin, Richard Pearce und Wim Wenders fangen die Essenz des Blues ein befassen sich intensiv mit dessen weltweiten Einflüssen - von den afrikanischen Wurzeln bis zu seiner Rolle als Inspirationsquelle für die heutige Musik.

"Feel Like Going Home" - Ein Film von Martin Scorsese
Martin Scorsese begibt sich zusammen mit dem jungen Bluesgitarristen Vorey Harris auf die Suche nach den Wurzeln des Blues. Die Reise führt das Team vom Mississippi-Delta bis über den Atlantik nach Afrike an die Ufer des Niger in Mali.
Bei diesem geographischen und historischen Ausflug offenbart sich, dass der Blues mehr ist als nur ein bestimmter Musikstil: die lebendige und komplexe Ausdrucksform der Lebensumstände eines großen - des schwarzen - Teils der nord-amerikanischen Bevölkerung...
In "Feel Like Going Home" lässt Starregisseur Martin Scorsese den Zuschauer tief in die Geschichte der schwarzen Musik eintauchen. Eindrucksvoll verknüpft er auf lyrische Weise aktuelle Aufnahmen und spontane Sessions, die sich während der Begegnungen für den Film ergaben. Mit Corey Harris, Willie King, Taj Mahal, Keb'Mo', Otha Turner, Habib Koité, Salif Keita und Ali Farka Toure und gespickt mit seltenen Archivaufnahmen.

"The Soul of a Man" - Ein Film von Wim Wenders
Wender's Werk atmet den Blues - und mit jeder Einstellung vermittelt der Filmemacher etwas von seiner Blues-Begeisterung. Stilvoll verknüpft Wenders Originalaufnahmen mit Nachinszenierungen und folgt den Lebensläufen der Blueskünstler Skip James, Blind Willie Johnson und J. B. Lenoir in einer Montage aus fiktionalen Filmsequenzen, Archivmaterial und aktuellen Coverversionen der Songs der drei Musiker - interpretiert von zeitgenössischen Kollegen, wie Garland Jeffreys, Cassandra Wilson, Nick Cave, Los Lobos, Eagle Eye Cherry, Lou Reed, The Jon Spencer Blues Explosion, Lucinda Williams und anderen...
In "The Soul of a Man" erzählt Wim Wenders die packenden Lebensgeschichten dreier Blues-Urgesteine mit der gleichen Leidenschaft, die auch schon seinen Filmhit "Buena Vista Social Club" auszeichnete - und das Publikum in aller Welt begeisterte

"The Road to Memphis" - Ein Film von Richard Pearce
Regisseur Richard Pearce folgt der musikalischen Odyssee der Blues-Legende B. B. King zurück in jene Stadt, die als die Geburtsstätte eines neuen, schnelleren und urbanen Stils des Blues gilt: Memphis. Tennessee. Die Stadt an den Ufern der 'Muddy Waters' des Mississippis wird dominiert von der Allgegenwart von Elvis Presley. Aber Memphis ist weit mehr als nur Elvis-Town. Vor allem in den Sun Studios von Sam Philips, wo auch 'The King' seine ersten Platten produzierte, wurden einige der bekanntesten Blues-Songs aufgenommen und auf Schallplatten gepresst...
Die mitreißende Hommage zeigt den einstigen musikalischen Hot-Spot, die Beale-Street, aktuelle Performances von B. B. King, Bobby Rush, Rev. Gatemouth Moore, Rosco Gordon, Little Milton und Ike Turner und historische Aufnahmen von Howlin' Wolf und Rufus Thomas.
Richard Pearce: "Der Blues bietet die Chance, eine der letzten wirklich ursprünglichen amerikanischen Kunstformen zu feiern, bevor er verschwindet, geschluckt von der Rock'n'Roll-Generation. Hoffentlich schaffen wir es, bevor es zu spät ist."

"Warming by the Devil's Fire" - Ein Film von Charles Burnett
Charles Burnett rest in seine eigene Vergangenheit, die ihn von Los Angeles zurück nach Mississippi bringt und zeigt die Spannungen zwischen religiösem Gospel und der 'Teufelsmusik' Blues in einer besonders eindringlichen Art: Burnetts Film mischt dokumentarische und fiktionale Elemente. Er erzählt die Geschichte der großen Blueslegenden und zugleich die Geschichte eines Jungen. Sie spielt im Jahr 1955 in Burnetts Geburtsstadt Vicksburg, Mississippi.
"Der Blues-Sound war ein fester Bestandteil meines Lebens. Ich wollte schon immer eine Geschichte drehen, die nicht nur die Natur und den Inhalt des Blues beschreibt, sondern auf dessen Form anspielt.", sagt der Regisseur.

"Godfathers and Sons" - Ein Film von Marc Levin
Regisseur Marc Levin begleitet die HipHop-Ikone Chuck D (Public Enemy) und Marshall Chess bei der Produktion ihres gemeinsamen Blues-Albums in Chicago. Für dieses Projekt kooperieren Blues-Veteranen mit jungen HipHop- und R'n'B-Künstlern, wie 'Common' und 'The Roots'. Geschickt verknüpft Levin hierbei Hintergrundinfos und bislang unbekanntes Archiv-Material von Howlin' Wolf und Muddy Waters mit Konzertaufzeichnungen von Koko Taylor, Otis Rush und Ike Turner und entführt den Zuschauer in die große Welt des Chicago Blues...
"Godfathers and Sons" ist ein einmaliges Erlebnis - selbst für Marc Levin. Als der Regisseur einen Auftritt von Sam Lay und seiner Band beim Chicago Blues Festival filmte, war er wie verzaubert: "Bei dieser Show hörte ich den Muddy Waters' Klassiker 'I Got My Mojo Workin'' und machte einen Zeitsprung zurück in meine Jugend", gesteht er. " Ich spürte, dass diese Musik meine Seele berührte."

"Red, White & Blues" - Ein Film von Mike Figgis
In dem Sechzigern war England das Herz einer pulsierenden sozialen Revolution. Nachkriegsjazz und Folk-Revival-Bewegungen streuten die Samen für eine neue Art von Blues, der stark vom schwarzen Blues aus den USA beeinflusst war. Die Musiker, die den Kern dieser neuen, britischen Blues-Bewegung bildeten, waren ganz den Urgesteinen des Blues wie Rober Johnson, Muddy Waters, Howlin' Wolf oder Freddie King verpflichtet.
Mike Figgi's Film mischt Interviews mit Dutzenden von Schlüsselfiguren des Brit-Blues mit der neuen Musik einer All-Star-Session. In den berühmten Abbey Road Studios interpretieren Tom Jones, Jeff Beck, Lulu und andere Blues-Standards neu - begleitet von einer fantastischen Band...
"Ich interessiere mich dafür, wie es zu so einer Begeisterung für schwarze Musik unter jungen Europäern kommen konnte. Ich hoffe, dass die daraus entstandenen Aufnahmen und Gespräche ein wenig beleuchten, wie der Blues zu neuem Leben erweckt und in eine weltweit erfolgreiche Form gegossen wurde.", sagt Mike Figgis.

"Piano Blues" - Ein Film von Clint Eastwood
Clint Eastwood, Refisseur und Pianist, verfolgt seine lebenslange Leidenschaft für den Piano-Blues und wählt hierfür dir Form einer Schatzsuche: Seltene filmische Dokumente, Interviews und Auftritte der Blueslegenden wie Ray Charles, Fats Domino und Dr. John gerinnen zu einer eindrucksvollen Revue dieser Bluesrichtung.
"Eine Piano-Blues-Doku gibt mir dir Chance, sehr viel näher an die Musik heranzukommen, als ich es in meiner ganzen Karriere jemals mit einem Spielfilm gemacht habe.", sagt Eastwood, der schon früh von seiner Mutter mit Fats Waller-Platten für den Blues geprägt wurde.
In "Piano Blues" verwirklicht er eine ausgezeichnete Mischung aus alten Fundstücken und neuen Interpretationen - mit Live-Auftritten u. a. von Ray Charles, Dr. John, Marcia Ball, Pinetop Perkins, Dave Brubeck, Jay McShann und seltenem Archivmaterial von Otis Spann, Art Tatum, Albert Ammons, Pete Johnson, Jay McShann, Big Joe Turner, Oscar Peterson, Nat King Cole, Martha Davis, Fats Domino, Professor Longhair, Charles Brown, Duke Ellington u.v.m.
DVD-Cover
The Blues (Limited Edition)
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