Urteil zu vermeindlichem eBay-Schnäppchen

(von TheRealDome)
Wer unwissentlich gestohlene Ware bei eBay.de ersteigert, macht sich nicht strafbar.

Dem Gericht zufolge ist der Ausgang dieses Musterprozesses allerdings kein Freibrief für Käufe von Diebesgut über das Internet. So wäre beispielsweise ein sensationell niedriger Sofort-Verkaufspreis völlig anders zu bewerten. Hier müsse auch ein unbedarfter Kunde davon ausgehen, dass es sich um Diebesgut handeln könnte.

In diesem Fall hatte der Angeklagte das originalverpackte Navigationsgerät für nur 670 € ersteigert – gerade mal ein Drittel des Neupreises. Die Polizei beschlagnahmte das Gerät in seiner Wohnung welches tatsächlich zu in Osteuropa entwendetem Diebesgut gehörte. „Otto Normalbürgern“ werde bei Online-Auktionen eine gewisse Gutgläubigkeit zugestanden. In diesem Falle kam noch positiv für den Angeklagten hinzu, dass der Verkäufer des Geräts als „Powerseller“ eingestuft war, also als Verkäufer mit hohem Umsatz. Er hat mehr als 99 Prozent positive Bewertungen erhalten. Der Beklagte hatte argumentiert, er sei davon ausgegangen, ein legales Schnäppchen zu erwerben, beispielsweise aus einem Werksverkauf.


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