Kompression als Lösung für übervolle Busse
Die Zeitung sind in diesen Tagen voll davon: Dem ÖPNV
droht der Zusammenbruch.
Immer mehr Pendler sind Morgens und Abends unterwegs, eine Verbesserung durch Aufstockung der Kapazitäten gibt es erst in den nächsten 10-20 Jahren und die SBB
denken zum Beispiel über eine Verlagerung des Problems in die Randzeiten durch Preiserhöhungen in den Stosszeiten nach.
Alles Mumpitz! Die Lösung: Kompression! ![]()
Heute morgen im 33er Bus durfte ich dieser neuartigen Methode selber beiwohnen.
Einmal eine Vollbremsung hingelegt und die komplette Pendlerschar fand sich im vorderen Teil des Busses wieder. Im hinteren Teil des Gefährts dagegen herrschte befreiende Leere – von einigen Rucksäcken und Senioren auf dem Boden mal abgesehen.
Ich selber habe mir Arm und Hüfte an der Haltestange angestossen, diese aber zu keiner Sekunde losgelassen. Man will ja seinen mühsam in Beschlag genommenen Stehplatz nicht wegen so einer Kleinigkeit opfern.
Könnte man dies nicht bei jeder Haltestelle einführen? Zusteigen könnte man dann einfach jeweils nur durch den hinteren Bereich und den Rest erledigt die Beschleunigung
von selbst…
Etwas arg daneben fand ich übrigens, dass der Herr Busfahrer sein Mannöver mit keinem Wort kommentiert hat, sondern anschliessend einfach weitergefahren ist.
Vielleicht war es ihm auch nur peinlich, dass ihm auf einmal fünf Teenager auf dem Schoss sassen…
Tags: Bus, Pendler, Vollbremsung
Am 29. September 2008 um 23:05 Uhr
Am 30. September 2008 um 07:45 Uhr
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Am 30. September 2008 um 21:11 Uhr