Killerspiele mal wieder am Pranger

Alle Jahre wieder sollen sog. „Killerspiele“ verboten werden. Alle Jahre wieder wehre ich mich gegen die Entmündigung der Bürger und ähnliche Zensurmassnahmen. Alle Jahre wieder fordere ich, dass Eltern mehr in die Pflicht genommen werden sollten und gefälligst darauf zu achten haben, was ihre Kids am Zocken sind.

Ballerspiele gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen. Punkt. Einverstanden.
Aber wenn erwachsene Menschen solche Games spielen wollen, dann sollen sie das auch verdammt nochmal tun! Grrr!

Treffender als die taz kann ich es auch nicht beschreiben:

Wie wäre es, statt der „Computerspiele“ mal populistische Studien zu verbieten? Oder deren Lektüre erst „ab 18“ zu erlauben? Es würde nichts helfen, die „Experten“ sind nicht mehr zu stoppen.


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3 Kommentare zu “Killerspiele mal wieder am Pranger”

  1. Lehrer M.

    Es ist in der Tat sehr einfach die Killerspiele als die Ursache ganzen Übels zu brandmarken. Es ist meiner Meinung nach allerdings einfach nur Aktionismus so mancher Politiker. Sollen eigentlich alle Massenmedien grundsätzlich verboten werden? Denn die größte Verbreitung dieser schrecklichen Ereignisse geschehen über die Medien, die diese Welle auch nach Deutschland brachten.


  2. dj b.

    Aktionismus ist viel zu einfach ausgedrückt. Ich denke die Politiker wissen ganz genau was sie da tun. Missbrauch wäre das treffendere Wort. Nein nicht weil sie die Spiele verbieten wollen, die interessieren sie dochgenau so wenig wie dir die Toten. Es geht nur um eines… Wahlkampf!


  3. Alexander

    Verschiedene Faktoren können dazu führen, dass einer Amok läuft. Oft handelt es sich bei den Tätern und Leute, die vom Umfeld gekränkt und gemobbt wurden (Tschanun), diese Kränkung kann sich offenbar zu einer ernsthaften Erkrankung oder psyichischen Störung mit Depressionen, Selbstmordgedanken und Rachefantasien entwickeln. Möglicherweise spielen auch Allmachtsgedanken eine Rolle.

    Von einigen Tätern weiss man, dass sie die Amoktaten von Vorgängern kannten und diese nachgeahmt haben.

    Wie kann man solche Taten verhindern? Sicherlich nicht indem man Ego-Shooter verbietet. Amoktaten gab es auch schon bevor es diese Spiele gab. Weder Tschanun noch der Amokläufer bei der ZKB dürften Ego-Shooter gespielt haben.

    Man muss rechtzeitig erkennen wenn jemand (Mitarbeiter, Mitschüler) in psychischen nöten ist und dann diesen Leuten professionelle Hilfe zukommen lassen. Wir müssen uns also überlegen wie wir solche Dinge früher erkennen. Ein Frühwarnsystem muss her. Die Leute müssen aufmerksamer sein und sich nicht nur um sich selbst kümmern.



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