Die SUISA lebt hinterm Mond – und kassiert ab
Ab 1. September werden in der Schweiz für jeden MP3-Player Abgaben an die SUISA
fällig. Da die Verträge mit der Industrie aus dem Jahr 2004 stammen, sind MP3-Handys (noch) nicht berücksichtigt und für einen 4 GB iPod-Nano mit Flashspeicher wird die gleiche Abgabe fällig, wie für einen 30 GB iPod mit Festplatte - nämlich rund 40,- Franken.
Diese Gebührengleichheit kommt daher, da die Abgaben auf dem Verkaufspreis basieren (Flashspeicher sind teurer als Festplatten) – und nicht auf der einzig logischen Grundlage: der Speichermenge, sprich die Anzahl der speicherbaren Songs…
Kann es sein, dass hier mutwillig ein System geschaffen wurde um “begründbar” abzukassieren? Anders kann ich mir nicht erklären, dass ein iPod-Nano gleichhohe Abgaben fordert, wie sein grosser Bruder mit der zehnfachen Speicherkapazität.
Verträge von 2004 hin oder her – auf die Idee einer Speicherplatz-basierten Abgabe hätten die Vergüter auch damals schon kommen können. Ist doch logisch, dass ich für ein Gerät mit 1.000 Songs weniger bezahlen muss, als für einen Player mit 20.000 Liedern. Oder nicht?
Am 29. August 2007 um 23:58 Uhr
Am 30. August 2007 um 10:06 Uhr
Am 30. August 2007 um 10:13 Uhr
Am 30. August 2007 um 10:23 Uhr
Am 30. August 2007 um 20:00 Uhr
Am 4. September 2007 um 15:45 Uhr